Stellungnahme des Grundschulverbands zum KMK-Beschluss – Öffnung von Schulen

Aktuell ist sowohl die Gesundheit der Kinder und Lehrkräfte in Gefahr als auch das Bildungsfundament der kommenden Generation. Die grundlegende Bildung aller Kinder in der Grundschule ist eines der höchsten Güter unserer Gesellschaft. Nach dem KMK-Beschluss zur Öffnung der Schulen dürfen Kinder weder gesundheitlich gefährdet noch in ihrer Entwicklung zurückgelassen werden. Auch Grundschulen können aktuell nicht oder nur unter strengen hygienischen Maßnahmen geöffnet werden. Für die Vorbereitung der Maßnahmen sind an den Schulen entsprechende Zeitfenster vorzusehen.

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Presseerklärung: Das Wohl unserer Kinder ist in Gefahr!

Die Pandemie ist eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft seit dem Ende des zweiten Weltkrieges und erfordert gemeinsame Rücksichtnahme und Schutz. Grundschulkinder sind nicht nur aus ethischen Gründen besonders schützenswert, sondern haben auch als spätere erwachsene Verantwortliche unserer Gesellschaft Systemrelevanz höchsten Grades. Mit der Bildung, die wir ihnen heute ermöglichen oder vorenthalten, werden sie die Welt von morgen gestalten. Wir alle haben die Verantwortung, die Basis dafür in der Grundschule zu schaffen. Die Kultusminister sind gefordert! Jetzt!

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Presseerklärung: Grundschule in der Zeit der Corona-Pandemie

Die Bildungsministerien beraten heute (am 16.11.2020) erneut mit der Bundeskanzlerin über das weitere
Vorgehen zur Eindämmung der Pandemie. Der Grundschulverband plädiert dafür, alles zu tun, damit die Schulen geöffnet bleiben können. Gerade für Grundschulkinder ist Schule vor allem ein Ort der sozialen Begegnungen mit anderen Kindern. Hier treffen sie ihre Freunde und tauschen sich mit ihnen aus. Das ist den Kindern besonders wichtig und für ihre Entwicklung von großer Bedeutung.

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Erklärung des Bündnisses „Eine für alle – Die inklusive Schule für die Demokratie“: Neue Wege – statt weiter wie bisher !

Die Corona-Pandemie hat den gewohnten Betrieb von Schule zum Erliegen gebracht.
Ungeübte, ungewohnte und nicht abgesicherte Formen des Fernlernens wurden notwendig. Seltene Einigkeit besteht nun unter Bildungspolitiker*innen und in der Öffentlichkeit darin, dass die Ausweitung des häuslichen Lernens aufgrund der sehr unterschiedlichen Ressourcen der Familien die bestehende soziale Chancenungleichheit im Schulsystem drastisch verschärft hat.

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Landesgruppenvorstand erzielt wesentliche Erfolge in der Weiterentwicklung eines pädagogischen Leistungskonzepts

Im steten Austausch mit dem Staatsministerium haben wir immer wieder rückgemeldet, dass es bei der vorgegebenen Anzahl von Probearbeiten in Jahrgangsstufe 4 noch einer deutlichen Reduzierung bedarf, weil Lehrkräfte auch mit weniger und anderen Formen der Leistungserhebung qualifizierte Rückmeldungen geben können. Dazu benötigen sie jedoch immer wieder das Gespräch mit Kindern und Eltern um gemeinsame Lernverantwortung darzustellen und Ziele zu finden.

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Stellungnahme des Grundschulverbandes zum Wiedereinstieg in einen Regelbetrieb

Ob Lupe oder Brennglas – unabhängig vom gewählten Bild beeinträchtigen die längst bekannten Bau-
stellen im Bildungsbereich in der Corona-Pandemie die Handlungsmöglichkeiten der Schulen erheb-
lich: Lehrermangel und Schüleranstieg; fehlende und sanierungsbedürftige Schulgebäude; Digitalisie-
rung durch den Mangel in der technischen Ausstattung und das Fehlen medienpädagogischer und
mediendidaktischer Kompetenzen und Konzepte; nicht gefestigte Inklusion, wodurch Kinder wieder
mehr ausgrenzt werden; bildungsungerechte Strukturen; unzureichende Entwicklung von Ganztags-
angeboten und fehlende Unterstützungssysteme in und für die Schulen…

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Pressemitteilung Sommerferien und Schulanfang mit Corona

Mit Verweis auf die Studien zur Infektionsgefährdung für und durch Kinder hat sich die Kultusministerkon-
ferenz darauf verständigt, die Schulen im Lande nach den Sommerferien wieder in den Regelbetrieb ein-
steigen zu lassen. Ungewissheit über die Aussagekraft der bisherigen Studien bleibt, wahrscheinlich hat aber
die Stellungnahme von vier Ärzteverbänden mit der Forderung, Kitas und Grundschulen schnell wieder in
den Normalbetrieb zu überführen, das Ende des Abwartens besiegelt…

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Brief der Landesgruppe Bayern an StaMi Piazolo 2020-5-27

Sehr geehrter Herr Minister!
Der Vorstand der Landesgruppe Bayern im Grundschulverband möchte Ihnen eine Rückmeldung geben zu den Vorgaben des Staatsministeriums zur Wiederaufnahme des Unterrichts und zur weiteren Situation nach den Pfingstferien.

Am 11.05.2020 sind die Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe in die Schulen zurückgekehrt. Am 18.05.2020 sind ihnen diejenigen der 1. Jahrgangsstufe gefolgt. Ohne Zweifel ist es für jedes Kind wichtig, wieder in die Schule zurückkehren zu dürfen. Die Erfahrungen der Schulen aber haben gezeigt, dass es die falschen Jahrgangsstufen waren, die zurückkehren durften…

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Brief der Landesgruppe Bayern an StaMi Piazolo 2020-4-19

Sehr geehrter Herr Minister!

In der Pressemitteilung vom 16.4.2020 haben Sie die teilweise Wiederöffnung der Schulen angekündigt.
Sie hatten Ihre Überlegung angesprochen, dass zunächst die Schülerinnen und Schüler der vierten
Jahrgangsstufe in die Schule zurückkehren.
Dies lehnen wir aus folgenden Gründen ab:
Unser LehrplanPlus ist bewusst auf 2 Jahrgangsstufen angelegt und wir haben in vielen Grundschulen
sowohl die Flexible Eingangsstufe als auch jahrgangsgemischte Klassen 3/4. Einige unserer Grundschulen haben das Profil Inklusion. Diese Gegebenheiten fußen auf einer Unterrichtskonzeption mit offener Aufgabenstellung, in kooperativer Form und individuellen Lernfortschritten…

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Pressemitteilung des Grundschulverbands: Corona Schulschließungen-Wiedereinstieg

Geht es nach den Bildungsministern, dann sollen alle Schüler zumindest tageweise unterrichtet wer-den. Der pädagogische Ausnahmezustand aber bleibt weiterhin bestehen. Ein „reguläres Unterrichtsgeschehen“ werde in diesem Halbjahr nicht mehr stattfinden, erläuterte KMK-Präsidentin Hubig. Demgegenüber sind Schulschließungen für viele Eltern inzwischen zu einer erheblichen Belastung geworden. Über 40 Prozent gaben kürzlich bei einer Umfrage der Vodafone-Stiftung an, dass es für sie schwierig sei, ihre Kinder beim Lernen zu unterstützen. Viele sehnen sich nach einem Ende des Unterrichts daheim. Gerade Eltern mit niedrigen Bildungsabschlüssen befürchten, dass ihre Kinder den Anschluss an das schulische Lernen und den „Schulstoff“ verlieren könnten. …

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