Mitgliederversammlung am Samstag, den 18.10.2014

von 9.30 Uhr – 13.00 Uhr an der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (Gebäude KGA, Ostenstraße 26)

Programm:

9.30 Uhr Beginn mit Kaffee und Gespräch
10. 00 Uhr Öffentliches Impulsreferat: „Leistung und LehrplanPlus“ (Gabriele Klenk)

Im Rahmen der Implementierung des LehrplanPlus steht die Kompetenzorientierung im Mittelpunkt des Unterrichts. Für die Umsetzung ist es von besonderem Interesse, dass dazu auch über kompetenzorientierte Leistungsfeststellung und -beurteilung nachgedacht wird.

  • 11.00 Uhr Austausch/ Regionalgruppen stellen sich vor
  • 11.45 Uhr Mitgliederversammlung: Rückblick und momentane Arbeitsschwerpunkte

An die Mitglieder ergeht ein persönliches Einladungsschreiben im September. Anträge für die Tagesordnung der Mitgliederversammlung müssen 14 Tage vorher schriftlich eingegangen sein.

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

10 Jahre VerA: das war schon ein Politikum: „Gemeinsam für Bildung“ erarbeitete der Grundschulverband mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, dem Verband Bildung und Erziehung und dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband ein Manifest zu den Vergleichsarbeiten (VerA). Das Manifest wurde in der ersten Mai-Woche der KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann übermittelt und am 5.5.2014 auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Fragen dazu beantworteten die/der Vorsitzende Marlis Tepe/GEW, Maresi Lassek/GSV und Udo Beckmann/VBE.

„Die Vergleichsarbeiten, die bundesweit in Klasse 3 und 8 geschrieben werden, verschärfen den Leistungsdruck. Sie belasten Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler, ohne dass wir in der Umsetzung der Inklusion einen Schritt weiter kommen. Schulen brauchen Unterstützung – keine Testeritis“. Das stellen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Grundschulverband (GSV) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in ihrem VerA-Manifest, fest. „Gute Schule ist ein Lern-und Lebensort, der Kindern und Jugendlichen eine umfassende Bildung und bestmögliche Entwicklungschancen bieten soll. Deshalb darf die Qualitätssicherung nicht auf eine standardisierte Leistungsmessung verkürzt werden.“ Qualitätssicherung sei unbestritten eine wichtige Aufgabe der Schule, betonte GSV-Vorsitzende Maresi Lassek. „Aber sie ist anspruchsvoll und schwierig: Die Verfahren dürfen die untersuchten Aktivitäten nicht verfälschen.“ Notwendig sei ein breites methodisches Repertoire, „zu dem unter anderem auch Tests zählen. Sie stärken den Außenblick und bieten Vergleichsdaten aus repräsentativen Stichproben“. Aber Tests seien auch ein heikles Instrument. Im Rahmen von VerA seien deren Risiken nicht zureichend bedacht. „Schon 1999, lange vor VerA, hat der Grundschulverband eine Konzeption vorgelegt, wie die Rechenschaftsaufgaben im Schulsystem sinnvoll verteilt werden könnten und welche Verfahren dabei pädagogisch angemessen wären“, erinnerte die GSV-Vorsitzende, deren Verband seit 2005 unter dem Titel Pädagogische Leistungskultur dafür auch konkrete Hilfen für die Grundschulen entwickelt hat.

Mitgliederversammlung am Samstag, den 18.10.2014

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